U19: Knappe Niederlage in Friesdorf

Am 28. Februar war die U19 des SC Rheinbach 1913 e.V. zu Gast beim FC BW Friesdorf.

In der Partie des 6. Spieltags der Sonderliga zeigte die Mannschaft zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten und musste sich am Ende verdient geschlagen geben.

Die Gäste aus Rheinbach starteten ordentlich in die Begegnung und prasentierten sich in der ersten Halbzeit strukturiert und konzentriert. Gegen zunächst blass auftretende Friesdorfer kontrollierte man weite Teile des Spiels und konnte sich durch eine engagierte Mannschaftsleistung mit der 1:0-Halbzeitführung belohnen. Defensiv stand man stabil, ließ wenig zu und setzte eigene Akzente nach vorne.

Nach dem Seitenwechsel jedoch bot sich ein komplett anderes Bild. Rheinbach stellte das Fußballspielen nahezu ein und verlor zunehmend Zugriff auf die Partie. Friesdorf kam deutlich frischer, bissiger und mit erkennbarem Siegeswillen aus der Kabine. Die Gastgeber übernahmen die Kontrolle, gewannen die entscheidenden Zweikämpfe und drehten das Spiel konsequent. In der 70. Minute stellte Friesdorf mit dem Treffer zum 3:1 die Weichen endgültig auf Sieg.

Erst kurz vor Schluss gelang Rheinbach noch der Anschlusstreffer, der jedoch lediglich Ergebniskosmetik bedeutete und an der Niederlage nichts mehr änderte.

Nach dem Schlusspfiff überwog bei den Trainern die pure Enttäuschung über die schwache Darbietung in der zweiten Halbzeit. Man muss sich eingestehen, dass Leistungen wie diese nicht ausreichen, um höhere Ziele zu erreichen. Fehlender Spielwitz, mangelnde Bissigkeit in den Zweikämpfen, unzureichende taktische Umsetzung sowie ein zu geringer Siegeswille führten letztlich zur verdienten Niederlage.

Zudem fiel die Mannschaft erneut in alte Muster zurück: kein strukturierter Spielaufbau, zu viele lange Bälle, fehlendes Zusammenspiel, mangelnde Positionstreue und zu langes Halten des Balles verhinderten einen kontrollierten Spielfluss.

Nun gilt es, die richtigen Lehren aus diesem Spiel zu ziehen und im Training konsequent an den aufgezeigten Defiziten zu arbeiten, um in den kommenden Partien wieder als geschlossene Mannschaft aufzutreten.